Rehwild
Rehwild (Capreolus capreolus)
Kitz - junges Reh als Bock- oder Rickenkitz
Schmalreh - unbeschlagenes weibliches Reh ab dem April des Folgejahres nach dem Setzen.
Jährlingsbock - junger Bock ab April des Folgejahres nach dem Setzen
Ricke / Geiß - weibliches Reh
Rehbock - männliches Reh ab dem zweiten Lebensjahr
Setzzeit - Mai und Juni meistens ein oder zwei Kitze, selten drei oder sogar vier Kitze
Paarungszeit - Blattzeit im Juli/August jeden Jahres
Besonderheiten - Rehwild hat eine sogenannte Keimruhe, d.h. die befruchtete Eizelle
entwickelt sich erst ab Oktober weiter bis zum fertigen Kitz
Das Rehwild ist die kleinste heimische Hirschart in unseren Wäldern und Feldern.
Es ist oft tagaktiv und leichter zu beobachten als andere heimische Wildarten.
In den Frühjahrs und Sommermonaten sieht man die Ricke mit ihrem Kitz oder Kitzen.
Im Juli und August ist Rehwild aufgrund der Blattzeit (Paarungszeit der Rehe) sehr aktiv
und daher leider oft ein Grund für Wildunfälle.
- Rehrücken mit oder ohne Knochen
- Rehkeule mit oder ohne Knochen
- Rehschäufele (Rehschulter mit Knochen)
- Rehhaxe und Rehträger gesägt als Beinscheibe oder Rehkochfleisch